Rheinpfalz: Die Jüngsten fahren auf 50ern ab

Lokalsport

Die Jüngsten fahren auf 50ern ab

Motorsport: Deutsche Nachwuchs-Meisterschaften in drei Klassen

Von Joachim Rieder 

Herxheim. Die dritte Veranstaltung der MSV Herxheim in dieser Saison gehört dem Nachwuchses. Am Sonntag (Start 13.30 Uhr) werden im Waldstadion die besten Drifter in drei Klassen gesucht. 38 Fahrer und Fahrerinnen werden erwartet.

„Wie wir ja im letzten Jahr beim ADAC-Bundesendlauf gesehen haben, bietet unser Nachwuchs schon besten Bahnsport und ich bin überzeugt, wir werden auch heuer spannenden Sport sehen“, sagt Rennleiter Joachim Ohmer. Tatkräftige Unterstützung erhielt er bereits in der Vorbereitung von ehemaligen Aktiven wie Christian Hefebrock sowie den Schwestern Nadine Bärmann und Julia Frenk. Sie kümmern sich seit zwei Jahren beim Deutschen Motorsport Bund um den Bahnsportnachwuchs und wollen mit neuen Ideen die Meisterschaft noch interessanter machen.Mehrere Favoriten sind im Feld bei den 250-ccm-Fahrern. Schon im letzten Jahr wurde der Junioren-Weltmeister Ben Ernst bei den 250ern hoch gehandelt, doch hatte der 16-jährige mit dem Herxheimer Oval so seine Probleme. Damals wie in diesem Jahr sieht sich Erik Bachhuber vom MSC Olching als größter Herausforderer. Der 15-jährige Bayer gewann in den Jahren 2016 und 2017 die 125-ccm-Meisterschaft.

Gleich in drei Klassen war Nick Blödorn (MC Güstrow) in dieser Saison unterwegs. Auf seiner Hausbahn gewann er vor vier Wochen den Jugend-Europa-Cup mit der 85er-Maschine, die er hier letztmals fuhr. Seit Mitte der Saison ist er auch schon mit dem 500er-Bike recht erfolgreich, hatte Einsätze in der Speedway-Bundesliga und war Vierter bei der U21-DM.

Von den Fahrern der MSV Herxheim konnte sich Leon Krusch qualifizieren. Der Bad Wurzacher, der seit 2017 Rennen fährt, hat den ehemaligen Langbahn-Weltmeister Erik Riss als Vorbild.

Titelverteidiger bei den 125ern ist Patrick Hyjek (MSC Ochling). Der Münchner mit polnischen Wurzeln wurde beim Jugend-Europa-Cup in seiner Klasse vor sechs Wochen im polnischen Torun Vierter. Im Frühjahr konnte er aufgrund eines schlimmen Sturzes erst spät in die Saison starten.

Als absoluter Neuling konnte sich MSVH-Fahrer Tim Widera in der 125er-Klasse qualifizieren. Der zwölfjährige aus Queidersbach fand zum Speedwaysport gleich die richtige Einstellung. Als Reservefahrer hoffen der Bellheimer Kimi Weber und Felix Leiling (MSV Herxheim) auf ihren Einsatz.

Die Jüngsten starten bei den Schülern A mit ihren 50-ccm-Maschinen. Hier vertritt der neunjährige Tajo Nicolas Groh die Farben der MSV Herxheim.

Erstmals werden die Startnummern ausgelost. Vor dem Training beginnt vor der Tribüne die Fahrerbesprechung und die Auslosung. Das Training beginnt um 10 Uhr. Nachmittags stehen dann 35 Rennläufe auf dem Programm. Die Tribüne bietet mit ihren 1200 kostenlosen Plätzen eine optimale Sicht auf das 283 Meter kurze Oval. Drei Fragen

Quelle

Ausgabe Die Rheinpfalz Pfälzer Tageblatt – Nr. 207
Datum Freitag, den 6. September 2019
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Von |2019-09-06T09:00:17+01:00September 6th, 2019|Aktuell|Kommentare deaktiviert für Rheinpfalz: Die Jüngsten fahren auf 50ern ab